Bezahlen wir bald für den Online-ORF?

GIS Streaming-Gebühr

Sie ist ein ganz junges Thema und hat sich gleich quer durch die heimische Medienlandschaft ihren Platz in der Berichterstattung erobert: Die Idee einer Streaminggebühr für ORF-Inhalte. Bisher reicht ihre Konkretheit nicht weit über die Angabe, dass bis 2024 die gesetzliche Lage zu ihren Gunsten verändert werden müsse, hinaus. Warum alle, die streamen und das GIS-frei, vielleicht einfach mal entspannt bleiben sollten, lesen Sie hier.

Streaminggebühr – wen wird sie treffen, wird es sie überhaupt geben und was ist daran so aufregend?

zuletzt aktualisiert am 20.7.2022


Dem Aufschrei zur jüngsten Neuigkeit in Sachen „bezahlen für den Online-ORF“ nach könnte man meinen, die Haupttätigkeit des durchschnittlichen Österreichers hätte schon länger nur im Streamen von ORF-Sendungen bestanden. Wann, auf welcher legalen Basis, wie und ob überhaupt eine Gebühr zu entrichten sein wird, bleibt aus unserer Sicht indes offen. Man wartet auf die eine oder andere Klarstellung, auf konkretere Aussagen, auf die Zukunft. Für Ende 2023 sei das Ende der freien Nutzung von ORF-Inhalten via Internet angedacht. Der Verfassungsgerichtshof beschäftigt sich damit. Man darf gespannt bleiben. Die ersten Medienberichte zum Thema bemühen teils einen recht skandalös anmutenden Tonfall. Aber – würde diese Gebühr überhaupt so viele Menschen betreffen? Wir bei KRILLIT wissen es nur für unsere eigenen Kunden genau – und denen ist eine ORF-Streaminggebühr großteils egal, weil viele den ORF kaum je gestreamt haben.

„Der Fernsehzuschauer lebt ja nicht vom ORF alleine …“

… ist unsere Erkenntnis der Stunde. Der typische Kunde, die typische Kundin, die bei uns den Tuner ihres Fernsehgerätes ausbauen lassen, um sich den ORF und damit die GIS-Zahlungen zu ersparen, nutzten schon bisher Streamingdienste, die – je nach Anbieter – nichts oder mehr oder weniger kosten. Der ORF-Stream spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Wer ihn haben will, möchte ihn vielleicht auch gegen eine Gebühr haben. Wer die Gebühr nicht zahlen will, wird auch ohne ORF auskommen. Wer ohnehin nie Gast der ORF TVthek war, den betrifft eine etwaige ORF-Streaminggebühr ohnehin nicht.

„Wird das jetzt die nächste GIS?“

Wir von KRILLIT werden aktuell von vielen Kundinnen und Kunden kontaktiert, die Näheres zur ORF-Streaminggebühr wissen wollen. Wie diese Gebühr heißen wird und worauf sie rechtlich genau fußen wird und wie hoch sie sein wird, weiß heute noch niemand. Wir sehen uns auch generell nicht als großer Ratgeber für alle Fragen, aber so viel möchten wir sagen: Bei allen geplanten Änderungen – die bisherige GIS wird es ja trotzdem geben, ebenso wie unsere Lösung, die GIS auf legale Weise nicht bezahlen zu müssen. Den Tuner des eigenen Fernsehgeräts bei uns ausbauen zu lassen, um sich die GIS zu sparen, oder gleich neue, gis-freie Fernseher bei uns zu erwerben, ermöglicht auch weiterhin Streaminggenuss wie bisher. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Ausgewählte Presse-Artikel zur Streaming-Gebühr:


Kontakt zu Krillit

Gute Neuigkeiten: Auch die Streaminggebühr für ORF-Inhalte kann Ihnen egal sein.

Zurzeit erreichen uns viele Anfragen zum Tuner-Ausbau in Zeiten einer möglichen ORF-Streaminggebühr. Fakt ist: Ein Fernsehgerät ohne Tuner zu haben, befreit Sie wie gehabt von den GIS-Gebühren. Hier ist alles gleich geblieben! Und in Zukunft? In Zukunft streamen Sie einfach weiter, nur – wenn Sie Zusatzkosten vermeiden möchten – nicht gerade ORF-Inhalte. Noch Fragen zu Ihrem Start in ein GIS-freies Fernsehvergnügen? Wir beantworten sie gerne!

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